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Station 4

Filmfoto: Station 4

Originaltitel: Planta 4a
Spanien, 2003
Regie: Antonio Mercero
Drehbuch: Alberto Espinosa, Antonio Mercero, nach dem Theaterstück „Los Pelones“ von Alberto Espinosa
Kamera: Raú Pérez Cubero
Schnitt: Jose Maria Biurrun
Musik: Manuel Villalta, Estopa
Darsteller: Juan José Ballesta, Luis Angel Prieyo, Gorka Moreno, Alejandro Zafra u.a.
Produktion: BocaBoca
BJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, FSK: ab 6
Stichworte: Behinderte, Freundschaft, Krankheit, Tod
Länge: 100 Minuten, Spielfilm Farbe Span. OF m. dt. UT

Diese Komödie (!) über krebskranke Jungs ist ein Film über die Freude am Leben: Miguel, Izan, Dani und Jorge sind schlagfertig, frech, wild – und sie haben Krebs. Gemeinsam leben die 15-jährigen auf der Station 4 des Krankenhauses.

Angeführt von dem liebenswerten Großmaul Miguel wollen die durch Chemotherapie kahl gewordenen Freunde nur eins sein: ganz normale Jungs. Manch fieser Arzt wird ausgetrickst, nächtliche Geheimtreffen werden organisiert und sie entdecken die erste Liebe. Heiße Rollstuhlrennen sind heimliche Höhepunkte auf den sterilen Krankenhaus-Fluren und schlechte Blutwerte können sie sowieso nicht davon abhalten, neue Streiche auszuhecken.

Ohne Sentimentalität, dafür mit einem gehörigen Schuss schwarzem Humor und einem fast beiläufigen Realismus ist Station 4 ein zutiefst bewegender Film, der in Spanien mit über eine Million Kinozuschauern sensationell erfolgreich war, der als bester Film für den spanischen Filmpreis „Goya“ nominiert war und bei Filmfestivals rund um die Welt zahlreiche Preise abgeräumt hat.

Pressezitate:
„Antonio Mercero gelang der seltene Fall einer Komödie über ein todernstes Thema, die genau die richtige Balance hält zwischen Mitgefühl mit den Kranken und Bewunderung für deren Kraft. Ein souverän inszenierter Film, der das Leben im Angesicht des Todes bejaht und aus den Kranken keine Opfer, sondern selbstbewusste junge Menschen macht.“
(Lutz Gräfe, Kinder- & Jugendfilm-Korrespondenz)