Nur 48 Stunden

Nur 48 Stunden – Filmemachen unter Adrenalin
Der schnellste Wettbewerb in Schleswig-Holstein:
- Drehen
- Schneiden
- Brennen
- Abgeben
Du hast nur 48 Stunden Zeit, um Deinen Wettbewerbsfilm zu machen!
Am Freitag, den 20. Mai, fand die Präsentation der 15 von einer Vorjury ausgewählten Filme statt. Über 240 Besucher! fanden sich in der Mensa 1 am Westring ein und erlebten interessante, originelle und witzige Filme sowie eine spannende Juryentscheidung.
Die Wettbewerbsjury Julia Schwenzer (Kamerafrau NDR), Sarah Roloff (Filmemacherin und Illustratorin), und Gerald Grote (Autor und Filmemacher) zeichneten die Komödie „Elevatrix“ von Tim Butenschön mit dem ersten Preis aus – auch für das Publikum war es der beste Film an diesem Abend. Der Film, der ausschließlich in einem Fahrstuhl spielt, besticht durch eine sehr gute schauspielerische Leistung des Hauptdarstellers Torben Sachert, eine ideenreiche Regie und eine witzige Story. Auf den zweiten Platz landeten Philipp Achterberg und sein Team mit ihrem Beitrag „Für Liese“, der dritte Platz ging an den Film “Niemand hat es versucht” vom Team der Mediengilde Louisenlund. Dazu gab es noch lobende Erwähnungen für „Nr. 2135“ (Lasse Bruhn u. Marc Schulz) und „Der letzte Stalker“ (Peter Ahlers).
Beiträge, die am Freitag, 20. Mai, im Wettbewerb liefen (24 Teams hatten ihren Film pünktlich abgegeben – 12 in Kiel, 1 in Heide, 5 in Flensburg, 6 in Lübeck, 15 Filme hatte die Vorjury ausgewählt)
(in Klammern der Name des Teamanmelders, Reihenfolge ohne Aussage)
01. „Für Liese“ (Philipp Achterberg, Kiel)
02. „Elevatrix“ (Tim Butenschön, Kiel)
03. „Hier und da“ (Lisa Martens, Elpersbüttel)
04. „Sack Voll“ (Johannes Dreibach, Kiel)
05. „Gemeinsames Interesse“ (Patrick Schwedler, Lübeck)
06. „Fall mich frei“ (Anne Sophie Wellna, Kiel)
07. „Days“ (Bastian Köhn, Niebüll)
08. „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Verschmierbarkeit” (Björn Kurpjuweit, Lübeck)
09. „Lena, douze point“ (Laura Matt, Leck)
10. „Nr. 2135“ (Lasse Bruhn u. Marc Schulz, Neumünster)
11. „Die Mafia, meine Gummistiefel und ich (Giuseppe Cascio, Stockelsdorf)
12. „17 Versuche reich zu werden“ (Arne Sommer, Neumünster)
13. „Aus eigener Kraft“ (Sebastian Buck, Kiel)
14. „Niemand hat es versucht“ (Stefan Wandelt, Louisenlund)
15. „Der letzte Stalker“ (Peter Ahlers, Silberstedt)
Am Wochenende 13. – 15. Mai 2011 stellten sich 39 Filmteams aus ganz Schleswig-Holstein der Herausforderung, an nur einem Wochenende einen Film zu drehen, zu schneiden, zu brennen und ihn pünktlich abzugeben. Dabei mussten die Filmerinnen und Filmer festgelegte Vorgaben wie Thema und Requisiten erfüllen.
Die Vorgaben für den Wettbewerb 2011 waren:
Thema des Films:
- Versuch(ung)
Weitere Vorgaben:
- ein Kuss
- Gummistiefel
- Norwegen
- Länge des Films einschließlich Vor- und Abspann:
maximal 7 Minuten
Bereits zum fünften Mal veranstalten die Film-AG im Studentenwerk Schleswig-Holstein, der Landesverband Jugend & Film SH und der Offene Kanal Kiel diesen Filmwettbewerb, der jedes Jahr mehr Anhänger findet.
Die Präsentation und Preisverleihung findet am 20. Mai 2011 um 20 Uhr in Kiel, Mensa am Westring, 1. OG, statt.
Und so läuft der Wettbewerb ab:
Am Freitag, den 13. Mai um 18 Uhr erhalten alle angemeldeten Filmteams eine Email mit den Aufgaben zum Wettbewerb 2011. Ab dann läuft die Zeit… 48 Stunden später muss der Film an den Standorten der Offenen Kanäle in Kiel, Flensburg, Lübeck oder Heide abgegeben werden.
Eine Vorjury wählt am 18. Mai von den eingereichten Filmen mindestens 12 Filme für die Präsentation am Freitag, den 20. Mai, aus, und die Wettbewerbsjury Julia Schwenzer (Kamerafrau NDR), Sarah Roloff (Filmemacherin und Illustratorin), Gerald Grote (Autor und Filmemacher) sowie das Publikum kürt dann am Abend die Preisträger.
Der Offene Kanal strahlt alle Wettbewerbsbeiträge zeitnah in einer Sondersendung aus.
Nur 48 Stunden 2010
Aus 23 Filmen, die in Heide, Flensburg oder Kiel abgegeben wurden, hatte die Vorjury Thomas Plöger (Studentische Arbeitsgemeinschaften im Studentenwerk Schleswig-Holstein) und Ingo Mertins (Landesverband Jugend & Film Schleswig-Holstein) 13 Filme für die Präsentation am 30. April in der Mensa I in Kiel ausgewählt.
Vor 200 Besuchern in der Mensa I in Kiel vergab die Jury Alexandra Eck (Mitarbeiterin beim Naturfilmfestival „Green Screen“ in Eckernförde, Aufnahmeleiterin und Regieassistentin), Kristina Mengersen (Filmemacherin und Dipl. Kulturwissenschaftlerin) und Uli Tondorf (Mitarbeiter beim OK-Kiel und bei der Schulfilmwoche Landesbüro Schleswig-Holstein) ihre 3 Preise:
1. Preis (250 €)
“Liebe für Anfänger” von Sven Bunge, Johannes Karstens, Jasper Stratil
2. Preis (150 €)
“Herrentoilette” von Tim Butenschön
3. Preis (100 €)
“An der Grenze des Existenzminimums” von Sascha Stieglitz
Der Publikumspreis (100 €) ging an:
“Herrentoilette” von Tim Butenschön
Nachwuchsförderpreise gingen an:
“Der Rückblick”, Stiftung Louisenlund
“Meine Welt – 26 Zoll”, Felix Marxen
